Outfit: Destroyed Black // Zu viel Alkohol, zu viel laute Musik

Mir wird mehr und mehr bewusst, dass ich wach bin. In meinem Kopf dreht sich alles und ich wage es nicht, die Augen zu öffnen. Mein ganzer Körper fühlt sich schwer und nutzlos an und ich habe einen üblen Geschmack im Mund. Die lauten Bässe vergangener Nacht dröhnen noch immer in den Ohren.
So wache ich auf, an einem dieser vielen Samstage oder Sonntage, neben meiner Freundin, wie meistens, wenn wir morgens um 5 oder um 6 nach Hause gekommen sind.
Und wir beide lachen, als wir uns an diesem Vormittag das erste Mal in die Augen sehen. Lachen, weil wir wieder einmal völlig verkatert nebeneinander aufwachen und wissen, dass es dem anderen genauso scheiße geht, weil die Nacht wieder einmal geil war.
Dieses Jahr ist viel Alkohol geflossen. Es gab viel zu feiern. Den Vorsatz, nächstes Mal weniger zu trinken, machen wir uns schon gar nicht mehr.
In 5 Jahren werde ich vielleicht an dieses Jahr zurückdenken und sagen „Das war meine Zeit“. Ich mache momentan nicht viel. Ich arbeite 2/3 mal pro Woche, habe mir eine Auszeit genommen. Nach all dem Stress und vor all dem neuen Stress.
Neben all der Feierei, neben all dem Alkohol und der lauten Musik, war ich auch viel unterwegs, habe vieles getan, was ich schon lange tun wollte.
An manchen Tagen unternehme ich endlich was, bin spontan, genieße mein Leben richtig. Und an manchen Tagen hasse ich es, bin ich so lange mit mir selbst allein, dass ich durchdrehe.
Dieses Jahr ist schon so vieles passiert; so viel Lustiges, so viel Verletzendes. Monate, die völlig unterschiedlich waren. Ich glaube, dass ich, wenn ich dieses Jahr verlassen werde, ein ganz anderer Mensch sein werde, als ich es am Ende des letzten Jahres war.
Ich weiß, dass ich nicht immer so weiter machen kann – jede Party ist einmal vorbei.
Doch momentan genieße ich es, lebe es.

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sitzend

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mit-jacke

Outfit:
Top: MONKI
Jeans: H&M
Schuhe: H&M
Lederjacke: H&M
Kette: WEEKDAY

8 Gedanken zu „Outfit: Destroyed Black // Zu viel Alkohol, zu viel laute Musik

  • 14. November 2016 um 16:14
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    Nimm die Zeit auf jedenfall mit! Genieße es, dass ein Sonntag gänzlich verschwendet im Bett verbracht wird. Wie du schon richtig sagst, irgendwann nimmt die Party ein Ende und du hast andere Prioritäten. Ich gehe nur noch wenig weg und nutze die frühen Morgenstunden am Wochenende intensiver. Früher war das natürlich anders aber mit eigenem Haushalt, Freunden, Blog und den vielen Terminen unter der Woche brauche ich einen Samstag morgen um den Haushalt zu werfen und genieße einen Kaffee am Sonntag um dann mit dem Blog loszulegen. Mit deinem Look hast du komplett meinen Geschmack getroffen und auch ich greife oft zu einer ähnlichen Kombination.

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  • 21. November 2016 um 23:08
    Permalink

    Große Liebe für dieses Outfit! Mit Schwarz und Grau hat man mich ja sofort, diese „Farben“ sind einfach nicht zu übertreffen – obgleich sie viele als Trauer-Farben wahrnehmen. Von mir gibt es definitiv ein Double Triple Like!

    Allerliebst
    Melia Beli
    http://www.meliabeli.de

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  • 24. November 2016 um 17:27
    Permalink

    Ist doch mega schön, dass du lebst! Ich beneide dich ein bisschen. Ich bin derzeitig immer viel zu müde zum Party machen und dadurch vergeht die Lust daran auch. Mal sehen was sich ergibt, aber du machst das schon Maikie 🙂

    xx, rebecca
    rbcmrm.blogspot.de

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  • 26. November 2016 um 12:21
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    Gefällt mir mega gut, auch dein Text 🙂

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  • 12. August 2017 um 22:58
    Permalink

    Der Look ist so clean und eigentlich simple, aber trotzdem verdammt cool. Außerdem lässt das Outfit deine roten Haare viel besser wirken. 🙂 Hübsche Fotos, ich mag vor allem das Letzte.

    LG Pierre von Milk&Sugar

    Antworten
  • 31. August 2017 um 0:27
    Permalink

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